Kosten externer Datenschutzbeauftragter – eine simple Kosten-Nutzen-Analyse

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
In der digitalen Ära, in der Datenschutz und Datensicherheit an vorderster Front der Unternehmensagenda stehen, ist die Rolle eines Datenschutzbeauftragten unerlässlich um die Umsetzung der DSGVO Grundlagen zu gewährleisten. Während einige Unternehmen sich dafür entscheiden, diese Rolle intern zu besetzen, ziehen andere es vor, externe Expertise zu nutzen. Doch was bedeutet dies finanziell und operativ für Ihr Unternehmen? In diesem Artikel betrachten wir die Kosten und den Mehrwert, die ein externer Datenschutzbeauftragter mit sich bringt.
Einen kurzen Überblick über die wesentlichen Maßnahmen für den Datenschutz nach DSGVO bildet unsere downloadbare Checkliste ab.
Wie hoch sind die Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten?
Vergleich der Kosten: Intern vs. Extern

Die Entscheidung, ob Sie einen internen Mitarbeiter als Datenschutzbeauftragten benennen oder stattdessen einen externen Dienstleister beauftragen, bringt unmittelbare finanzielle Konsequenzen mit sich. Wenn Sie sich für einen internen Datenschutzbeauftragten entscheiden, müssen Sie nicht nur deren Gehalt berücksichtigen, sondern auch die indirekten Kosten, die durch Schulungen und fortlaufende Weiterbildungen entstehen.
Andererseits, wenn Sie sich für einen externen Datenschutzbeauftragten entscheiden, erfolgt die Beauftragung in der Regel auf Vertragsbasis. Das bedeutet, dass die Kosten für diese Dienstleistung vorhersehbar sind. Oft fallen sie auch niedriger aus als bei der Vollzeitbeschäftigung eines internen Mitarbeiters für dieselbe Position.
Beim Vergleich der Kosten externer Datenschutzbeauftragten zu internen Mitarbeitern welche die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten übernehmen, ist ein konkretes Beispiel hilfreich, um die finanziellen Unterschiede zu verdeutlichen:
Intern: Angenommen, ein internes Teammitglied übernimmt zusätzlich die Rolle des Datenschutzbeauftragten. Dabei entstehen Kosten für die Schulung (ca. 2.500 Euro jährlich) und ein Gehaltsaufschlag von 20% auf das normale Gehalt, was bei einem Jahresgehalt von 50.000 Euro zusätzliche 10.000 Euro bedeutet. Insgesamt belaufen sich die Kosten also auf ca. 12.500 Euro jährlich. Die gleichen Kosten ergeben sich auch bei gleichem Gehalt, aber weniger Arbeitszeit die der Mitarbeiter für seine eigentliche Aufgabe zur Verfügung steht.
Extern: Die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten variieren. Sie liegen jedoch oft bei einem festen Honorar von etwa 6.000 bis 10.000 Euro pro Jahr. Sie sind dabei abhängig von der Unternehmensgröße und dem Aufwand.
Struktur der Kosten externer Datenschutzbeauftragter
Die Kosten für einen extern beauftragten Datenschützer können stark variieren, und zwar abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem jeweiligen Anbieter, dem Umfang der benötigten Dienstleistungen sowie der Größe Ihres Unternehmens. In der Regel werden diese Dienstleistungen entweder auf einer monatlichen oder einer jährlichen Basis abgerechnet, was Ihnen die Möglichkeit bietet, die Ausgaben entsprechend zu planen. Ein klar strukturierter und transparenter Kostenplan ist dabei äußerst hilfreich, da er dazu beiträgt, unerwartete Ausgaben zu vermeiden und Ihnen eine bessere finanzielle Übersicht gewährt.
Der Mehrwert eines externen Datenschutzbeauftragten
Fachwissen und Spezialisierung
Externe Datenschutzbeauftragte bringen oft ein höheres Maß an Spezialisierung und Erfahrung mit. Sie sind stets auf dem neuesten Stand der Datenschutzgesetzgebung und können somit effektiv dabei helfen, Ihr Unternehmen konform zu halten.
Unparteilichkeit und Objektivität
Ein externer Datenschutzbeauftragter bietet eine objektive Perspektive, die frei von internen Einflüssen ist. Diese Unparteilichkeit ist besonders wichtig, wenn es um die Überwachung der Datenschutzpraktiken und die Bewertung von Datenschutzrisiken geht.
Flexibilität und Skalierbarkeit
Für Unternehmen, die saisonalen Schwankungen unterliegen oder sich in Wachstumsphasen befinden, bietet ein externer Datenschutzbeauftragter Flexibilität. Sie können die Dienstleistungen und somit die Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten nach Bedarf skalieren, ohne sich langfristig an einen Vollzeitmitarbeiter binden zu müssen.
Fazit: Eine Investition, die sich auszahlt
Die Anstellung eines externen Datenschutzbeauftragten kann eine kosteneffiziente Lösung sein, die gleichzeitig erheblichen Mehrwert in Form von Fachwissen, Compliance-Sicherheit und Flexibilität bietet. Unternehmen sollten die Entscheidung basierend auf ihrer Größe, dem vorhandenen internen Know-how und ihren spezifischen Datenschutzanforderungen treffen.
Vertrauen Sie auf Kompetenz
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